Blogstöckchen

Es wurde ein Stöckchen in meine Richtung geworfen und bevor ich für ein paar Wochen entschwinde, nehme ich es mal auf.

RPGnosis stellt hier ein paar Fragen, die ich beantworten werde…

    1. Welches Rollenspielprodukt hat dich persönlich am meisten geprägt?
      D&D
      Es war das erste System und eine Zeit lang der Inbegriff des Rollenspiels schlechthin für mich.
    2. Was ist die beste Regel, die dir je in einem Rollenspielsystem untergekommen ist, welches die schlechteste?
      Äußerst schwere Frage. Fangen wir mal mit der schlechtesten an: Heldenpunkte, Schicksalspunkte oder wie man es sonst nennen möchte. Für mich verwässert es das Spiel. Beste Regel? Hm… Der Spielleiter hat immer das letzte Wort? Kann viele Diskussionen abkürzen, obs eine Regel ist, weiß ich nicht. Allerdings geht große Macht auch mit großer Verantwortung einher 🙂
    3. Wenn du heute nochmal eine Spielrunde starten könntest, die inhaltlich und vom Stil her genau so läuft wie deine allererste, würde das funktionieren? Warum?
      Nein.
      Man kann die Zeit nicht zurückdrehen, ich habe mich in den letzten Jahren geändert, meine Präferenzen haben sich verändert und die Erfahrungen sind gewachsen.
    4. Du beschließt nach reiflicher Überlegung, die nervige Spielrunde nebenan mit der Rollenspielpolizei zu SWATten – was haben sie angestellt?
      Grundsätzlich soll jeder so spielen wie er mag. Allerdings wenn ich die Frage so verstehen soll, was mich persönlich stört, dann: Sie waren zu unorganisiert (Fangen ständig zu spät an), sie reden permanent über andere Sachen, der Spielleiter schafft es nicht, Atmosphäre aufzubauen.
    5. Was vermisst du heute am Rollenspiel, was vor 20 Jahren (bzw. in den ersten Jahren, als du angefangen hast) noch anders und viel besser war?
      Früher war alles besser, selbst die Zukunft! Auf jeden Fall war früher die Bereitschaft, Regeln selber in der Gruppe zu interpretieren und eigene Hausregeln einzusetzen größer, heute liest man in Foren oder diskutiert anderswo im Netz über die genaue Ausführung einer Regel und lässt sich gerne jede Alternativregel vom Verlag servieren. Meine persönliche Meinung und Erfahrung mit Pathfinder. Ist aber nicht schlechter oder besser, nur anders.
    6. Welche Settings sind im deutschsprachigen Raum deiner Meinung nach völlig unterrepräsentiert?
      Eine schöne Frage! Investigative Abenteuerrollenspiele! Wie das Indiana Jones RPG oder eine Art James Bond RPG, keine Monster, Mutanten oder Aliens sondern nur Bösewichte, Abenteuer und Artefakte. Glaube aber, dass dies zu Recht wenig vertreten ist, weil es kaum einen Markt dafür gibt, leider…
    7. Du gewinnst ganz groß im Lotto und kaufst einen Rollenspielverlag deiner Wahl! Welchen und warum?
      Abgesehen davon, dass ich jeden Verlag auf Grund meiner mangelnden Betriebswirtschaftskenntnisse elendig zu Grunde richten würde, wahrscheinlich Ulisses, mir gefällt das Sortiment, die Firmenpolitik und die Mitarbeiter wirken, als seien sie glücklich 🙂
    8. Wenn du die Wahl hättest, würdest du auf 20% deiner Arbeitszeit und deines Gehalts verzichten, um mehr Zeit für Privates zu haben?
      Nein und Nein.
      Gerade mangelnde Zeit macht jeden Spieleabend zu etwas worauf man sich freut und mit weniger Geld könnte ich mir weniger Bücher leisten 🙂
    9. Welches ist dein Lieblingswürfel und warum?
      W20, das ist die Prägung. Für mich der Inbegriff eines Rollenspielwürfels. Dazu: Den W6 mag ich gar nicht, der gehört für mich zu Brettspielen und Kniffel. Ich unterscheide aber zwischen Würfel und System 🙂
    10. Wenn die Rollenspielfee dir einen Wunsch gewähren würde, der alle Rollenspieler der Welt betreffen muss, welcher wäre das?
      Mit Wünschen muss man sehr vorsichtig sein. Vielleicht, dass alle Systeme in jeder Sprache frei zugänglich für jeden wären.

Das war sehr interessant und ich bedanke mich für das Stöckchen. Sollte irgendwo ein e oder ein anderer Buchstabe fehlen, meine Tastatur klemmt mal wieder.

Ich modifiziere mal die Fragen und werfe das Stöckchen in Richtung Sal von w6vsw12, Julia von Grüne Würfel und Frank von Tentakel Spiele.

1. Welches Rollenspielprodukt hat dich persönlich am meisten geprägt?

2. Wenn du heute nochmal eine Spielrunde starten könntest, die inhaltlich und vom Stil her genau so läuft wie deine allererste, würde das funktionieren? Warum?

3. Was vermisst du heute am Rollenspiel, was vor 20 Jahren (bzw. in den ersten Jahren, als du angefangen hast) noch anders und viel besser war?

4. Welche Settings sind im deutschsprachigen Raum deiner Meinung nach völlig unterrepräsentiert?

5. Wie würdest du deinen Spielstil/Spielleiterstil beschreiben? Bist du ein Freund des Power Gaming oder des Atmosphärenspiels?

6. Dein Charakter liegt nach einem epischen Kampf im Sterben, es gibt keine Heilung, was sind seine Letzten Worte?

7. Wenn du die Wahl hättest, würdest du auf 20% deiner Arbeitszeit und deines Gehalts verzichten, um mehr Zeit für Privates zu haben?

8. Welches ist dein Lieblingswürfel und warum?

9. In welchem Film-/Serien-/Buch-/Computerspiel-Universum würdest du am liebsten ein paar Monate Urlaub machen (vorausgesetzt, man garantiert dir, dass du überlebst?)

10. Eine Film- oder Fernsehadaption deines Lebens … was für ein Genre hätte sie?

 

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