Blogwatch 32/19

Es ist nicht tot, was nicht mehr bloggt!

So scheint es mir. Damit endet offiziell meine Sommerpause und ich nehme etwas müde und verschlafen den Alltag wieder auf. It’s a hard Blog life. Vor zwei Wochen circa fing ich an, die Linkliste auf Vordermann zu bringen. Zwei Dinge habe ich dabei festgestellt: Einige Seiten sind komplett verschwunden – und ich vermisse sie, auch wenn ich sie nur sporadisch besucht habe – und zweites, andere Seiten wurden seit Jahren nicht geupdatet, aber liefern noch tolle Inhalte zum nachlesen.

Rollenspielszene

Dabei ist das Durchstöbern von Blogs mitunter interessant. Man findet altes und nützliches oder kurioses und wtf-Artikel. Der nette Bloggerkollege Greifenklaue hat mir vor kurzem einen Besuch abgestattet… und nicht nur mir. Dabei sind interessante Artikel zutage gekommen, die man vielleicht bald in einem Blog-Fanzine wiederfindet. Den Thread zum Projekt findet man im RSP-Forum.

Ein Blog-Fanzine ist nur eine Idee unter anderen. Neben dem RSP-Karneval und der Blog-O-Quest sucht man nach neuen gemeinsamen Aktivitäten. Eine Idee aus der Buchblogospähre wäre zum Beispiel ein Kommentiertag, also ein Tag an den man mindestens fünf Kommentare auf anderen Blogs hinterlässt. Eine andere Idee könnte vielleicht der Austausch über Gastbeiträge sein. Nach der DSGVO-Apokalypse gibt es doch einige Blogger die keine Heimat mehr haben aber trotzdem noch gerne schreiben würden. Aber auch aktive Blogger könnten mal in einem anderen Blog veröffentlichen. Oder man stellt sich gegenseitig ein paar Fragen, ein Interview auf Augenhöhe. Das könnte das Zusammengehörigkeitsgefühl steigern. Denn ich bin zwar nicht der Meinung, dass es so etwas wie eine RSP-Blogcommunity nicht gab und gibt, aber sie ist wohl tatsächlich sehr fragmentiert. Nach meinem Empfinden als Außenstehender sind die DSA-Blogs sehr gut miteinander verbunden. Aber Abseits davon gibt es dutzende Systeme und Settings und gefühlt ebenso viele Blogs; was gut ist, zeigt es doch die Vielfalt des Hobbys aber ein Verlinken abseits der Wochenrückblicke oder allgemein gehaltenen Theorieartikel schwer macht.

Clawdeen hat eine sehr schöne Artikelreihe geschrieben. Ich möchte hier nur auf den ersten Beitrag eingehen, weil er so schön passt. Nostalgie. Awesome! heißt der und dort schreibt sie unter der Überschrift Blogs und Co. heute:

Heute kann ich locker eine Woche lang offline sein (was zwischenzeitlich auch schon einige Male vorkam) und habe danach das Gefühl, genau nichts verpasst zu haben.

Dieses Gefühl teile ich. Was ist in den letzten zwei Monaten passiert oder welche Diskussionen liefen ab? Der Uhrwerk Verlag ist pleite und sonst? Ein Problem ist wahrscheinlich auch, dass wenn man längere Zeit dabei ist, hat man schon viel gelesen und geschrieben, viel Neues gibt es dann wohl nicht mehr?

Social Media ist die Pest!

Ja, ich bin selber auf Twitter… Es ändert aber nichts: Social Media ist die Pest. Man steckt viel Zeit in ein Netzwerk; pflegt man gar mehrere, ist das fast ein Fulltimejob. Natürlich hängt es davon ab, wie man sie nutzt. Will man aber Reichweite und Kontakte aufbauen, Inhalte ansprechend teilen und vielleicht die ein oder andere Diskussion begleiten, ist das zumindest für mich zu zu viel Zeit und Lebensenergie. Auf Mastodon ist niemand den man kennt, auf MeWe spielt sich alles in Gruppen ab, auf Instagram bekommt man Komplexe und auf Twitter das Kotzen, wenn man die Trends durchblättert. Ach ja Facebook… eine Mischung aus allem. Auf Twittter ignoriere ich vieles mittlerweile und nutze es eigentlich nur, um auf Sachen aufmerksam zu werden, die nicht im Feedreader auftauchen. Und um etwas zu schreiben, was keinen Blogbeitrag ergeben würde.

Bereits vor etwas über einen Monat gab es bei angeltearz liest einen Artikel über das zurückfahren der Aktivitäten in den Netzwerken. Bei mir hatte sich die Besucherzahl nach der Löschung meines Twitteraccounts kaum geändert, erheblicher war das Austragen bei RSP-Blogs 😉

Lovecraft und Co.

Wie ich heute auf Tentaclii gelesen habe, gibt es ein neues Lovecraft Lexicon. Es ist in kindle unlimited enthalten oder so über Kindle für £ 3,84 zu erstehen. Ich habe es mir noch nicht gekauft und warte auf die ersten Produktmeinungen.

Am 16. August startet die zweite Staffel von The Terror auf Prime

Die Staffel spielt während des 2. Weltkrieges in einem Internierungslager für Japaner in den USA. Erste Staffel wurde zum Ende etwas mau, trotzdem freue ich mich auf die Staffel!

So, das war ein langsamer Start in den Alltag 😉
Cheers

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2 Kommentare

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