Bunnywatch 14/18

Frohe Feiertage gehabt zu haben! Sagt man das so, oder fehlt da ein Verb und Personalpronomen? Das Fragen sich vielleicht auch die Leute, die versuchen, das Voynich Manuskript zu übersetzen. Die Teilzeithelden stellen im Rahmen des H.E.L.D Projektes einige Überlegungen an, wie man es vielleicht in einer Rollenspielrunde einsetzen kann. Der informative Text von Luise Loges gibt auch die realen Hintergründe zum Voynich Manuskriptes wieder, welches über 500 Jahre alt ist und bis dato nicht entschlüsselt wurde. Ergänzend dazu empfiehlt sich der Wiki Artikel und der Verweis auf die Yale-University, die ein Scan aller Seiten des Manuskriptes anbietet. Man fragt sich natürlich nach 500 Jahren vergeblicher Versuche es zu entziffern, ob es sich dabei nicht um den ersten Trollversuch eines Schelms handelt. Der Physiker Andreas Schinner von der Johannes-Kepler-Universität Linz hielt es bereits 2009 für Schmarrn.

Bleiben wir für einen Moment im Mittelalter: Heutzutage halten die meisten Menschen Hasen für süß oder goldig, insbesondere die aus Schokolade. Aber im Mittelalter waren es wirkliche Killer-Karnickel. So schossen die Rambo-Rammler mit Pfeilen auf ihre Opfer und zornige Zippen ritten triumphierend auf Hunden durchs Land. Auf Curiositas wurden mittelalterliche Illustrationen zusammengetragen, die ein ganz anderes Bild der vermeintlich sanften Schlappohren zeichnen.

Das Thema DSGVO ist nach wie vor… ein Thema für mich. Daher ist dieser Blogwatch wieder nur ein Mono-Thema-Watch

Letzte Woche habe ich der Verordnung einen ganzen Blogwatch gewidmet. Eine Woche und viele gelesene Blogposts sowie implementierte Codeschnipsel später, sieht alles schon besser aus. Als erstes habe ich mir Gedanken gemacht, wohin überhaupt Daten von meiner Seite abfließen. Ein schönes Tool ist Ghostery, zumindest was ich auf Anhieb so gelesen habe. Da es bei diesem Tool, welches mit vielen Browsern funktioniert, auch Kritikpunkte gibt, ist es aber nicht der Weisheit letzter Schluss.

Hauptaugenmerk lag dann auf:

  • Social Media Verknüpfungen
  • Gravatar
  • Jetpack und WordPress.com Verknüpfungen und
  • Google Fonts

Social Media hatte ich bereits seit Beginn an sparsam eingesetzt. Meine letzten Tweets wurden auf der Startseite angezeigt, eine Verlinkung zu feedly wurde über ein Widget eingebunden und YouTube Videos finden sich auch auf der Seite. Die letzten Twittermeldungen wurden komplett entfernt, fand die zwar schön aber ist auch kein Beinbruch. Über feedly kann man dem Blog immer noch folgen, der Link ist jetzt ganz einfach gesetzt, so gehts auch. YouTube Videos sollten datenschutzkonform eingebunden sein, werde sie aber alle noch prüfen. Dabei verwende ich keine Plugins o.ä. sondern den Code, der beim Einbetten von YouTube ausgegeben wird. Dort kann man den erweiterten Datenschutzmodus durch Häckchen auswählen.

Das Teilen auf sozialen Medien ist immer so eine Sache. Die Buttons hier werden selten genutzt und ich mache auf anderen Seiten auch kaum Gebrauch davon. Dennoch, wenn ich es nutzen möchte und so ein Button fehlt, ist das ärgerlich. Ich habe daher das Plugin Shariff hier eingebunden. Das Plugin ermöglicht das Teilen und ist datenschutzkonform. Es wird auch von öffentlichen Stellen wie dem Bundestag verwendet 😉

Gravatar ist eine ganz eigene Geschichte. Abgesehen von eventuellen Bedenken auf Grund der Datenschutzverordnung, habe ich hier etwas ganz anderes gefunden, was mir den Gebrauch verleidet. Es heißt bei den Kommentaren immer so schön: Die EMailadresse wird nicht mit veröffentlicht, oder so ähnlich. Leider falsch bzw. kann man eine Adresse sehr wohl ermitteln. Ob das tatsächlich ein Thema für meine Seite ist, sei dahingestellt, es muss aber nicht sein. Gravatar habe ich gerne und ewig genutzt, jetzt isses futsch.

Jetpack ist wahrscheinlich allen WordPress Nutzern ein Begriff. Dabei handelt es sich nicht um ein einzelnes Plugin, sondern um ein ganzes Paket von nützlichen oder unnützen Tools… alles eine Sache des Benutzers. Dabei gab es einige Sachen, die ich sehr schön fand: Den Gefällt mir Button für Artikel und Kommentare zum Beispiel. Dann gab es Dinge wie die Statistik, die ich nützlich fand. Grundsätzlich keine Probleme, wenn man auf die Nutzung dieser Funktionen hinweist. Letztendlich habe ich mich aber dafür entschieden, Jetpack komplett zu entfernen. Warum? Weil ich die Verbindungen zu Drittseiten minimieren, wenn nicht sogar komplett unterbinden möchte. Dies hat natürlich auch den Effekt, dass ich mir nicht mehr so viele Gedanken machen muss, worauf ich die Leser hinweisen muss 😉 Keep it simple!

Da ich trotzdem irgendwie Zahlen mag, habe ich mir das Plugin Statify zugelegt. Diese Statistik reicht mir völlig aus, auch wenn nur Pageviews gezählt werden. IPs werden anonymisiert, eine Entschlüsselung ist nicht möglich. Infos zum Plugin findet sich im Blog von Christopher Kurth.

Die Pest waren dann Google Fonts, wobei nicht die Fonts an sich und auch nicht der Service von Google, sondern die Einbindung in meinem aktuellen WordPress Theme. In vielen Themes ist die Einbindung von Google Fonts fester Bestandteil, eine Option, die diese Verknüpfung löst, wäre äußerst schön aber soweit ich gesehen habe eher selten (ich hab sie nie gesehen, mag aber sein, dass es die Möglichkeit in irgendeinem Theme gibt). Es sei gesagt, dass ich äußerst faul bin, also suchte ich erstmal ein Plugin. Disable Google Fonts klang super, funktionierte aber nicht mit meinem Theme. Also habe ich weitergesucht und auf dem Blog der Internetkurse Köln wurde ich fündig. Allerdings war die Einbindung des Code-Snippet nicht von Erfolg gekrönt. Zu diesem Zeitpunkt habe ich begonnen, nach einem neuen Theme zu suchen. Ich bin nämlich nicht nur faul, sondern auch sehr ungeduldig wenn es um so etwas scheinbar banales geht, wie eine Leitung nach außen zu kappen. Ein Hinweis in dem o.g. Blogbeitrag auf das Plugin Autoptimize war dann im Nachhinein die Rettung für dieses Theme (Glück gehabt!). Der Hinweis kommt vom Blog Nähkäschtle und der entsprechende Beitrag enthält überdies viele Links zu nützlichen Plugins.

Autoptimize bietet die Option die Verbindung zu Google Fonts zu kappen. Das alleine half bei mir nicht, erst als ich die ebenfalls im Plugin angebotenen Optionen zur Bereinigung von HTML und CSS ausgewählt hatte, war Ruhe im Blog.

Nächste Woche kommt dann vielleicht noch ein Teil und dann sollte alles gesagt bzw. geschrieben sein, von meiner Seite zumindest 🙂

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