Neuigkeiten aus R’lyeh

Ich verkonsumiere gerne Serien am Stück (Binge-Watching und was es aus deinem Hirn macht – DIE WELT). Schlimm ist es dann für einem, wenn man gefühlt alle Sender wie Netflix, HBO oder Amazon leergesehen hat… nichts mehr übrig ist, was man nicht schon kennt oder meint zu kennen und schon weiß, dass man es nicht mag. Als ich das erste Mal von einer Lovecraft Serie gehört habe, war ich etwas freudig erregt.

Die Serie heißt Lovecraft Country und wird bei HBO laufen. Anfangs suggerierte mir der Titel, es könne sich um eine Anthologieserie a la American Horror Story handeln, die einzelnen Erzählungen von HPL aufgreift. Aber das Ganze beruht auf der gleichnamigen Romanvorlage von Matt Ruff. Das Buch selbst kenne ich nicht, shame on me, nicht mal den Autor. Im Mai soll es auf deutsch erscheinen, mal sehen, ob ich einen Blick riskiere. Die Story spielt im Lovecraft Country, also einem Teil von Massachusetts, soweit so gut. Es sind allerdings nicht die klassischen cuthuloiden 20er sondern die 50er und der Protagonist sieht sich nicht nur Teilen des Mythos gegenüber sondern auch den alltäglichen Rassismus des damaligen Amerikas. Klingt… interessant, mehr möchte ich nicht dazu sagen, weil ich auch nur aus anderen Quellen etwas über den Inhalt weiß.

Was man aber sagen kann, ist dass J.J. Abrams die Produktion übernimmt. Auch Jordan Peele ist als Produzent dabei und Yann Demange übernimmt die Regie. Eine spannende Zusammenstellung hinter der Kamera. Die Serie soll im nächsten Jahr anlaufen, genauen Termin gibt es noch nicht.

Wer seine cthuloiden Äuglein aber schneller befriedigen will, kann auf die AMC Serie The Terror hoffen. Auch hier gibt es eine gleichnamige Buchvorlage von Dan Simmons, den kenne ich (nicht persönlich). Die Serie, wie natürlich auch der Roman, beruhen auf der wahren Geschichte der Franklin-Arktis-Expedition. Angereichert wird das Ganze mit Mystery und Thrill. Wer Berge des Wahnsinns mochte, wird wohl auch hier auf seine Kosten kommen. Ab den 26.3. läuft die Serie auf AMC und exklusiv auf Amazon Prime und soll dort im Paket enthalten sein. Ausführender Produzent ist Ridley Scott und für eine der Hauptrollen ist Ciarán Hinds verpflichtet worden. Ich bin jetzt schon angefixt. Aber es gibt auch einen Trailer:

Ok… Die Bilder haben den Charme von diesen Clips auf dem History Channel oder, naja, ich spare mir jetzt mal weiteres weil ich mich trotzdem auf die Serie freue 😉

Cthulhu hier und da und überall. Natürlich auch als elektronisches Rollenspiel. Es gibt Sachen bei denen ich mit Freude meine Kreditkarte zücken würde, aber das Release Datum verschiebt sich… immer und immer wieder. Dieses Jahr soll allerdings endlich Call of Cthulhu erscheinen. Das Spiel heißt nicht nur so wie das Pen&Paper aus dem Hause Chaosium, es beruht auch auf dessen Regeln. Aktuell ließ Lead Level Designer Romain Wiart etwas über die Spielzeit verlautbaren. 15 Stunden soll man mit dem investigativen Psychohorrorspiel Spaß- bzw. Gänsehaut haben. Zusätzlich gibt es verschiedene Enden, welches den Wiederspielwert erhöhen könnte.
Quelle: ingame

Es gibt bereits einen 5 minütigen Einblick ins Spiel:

Es gibt aber auch einen zweiten Titel im Gamingbereich. The Sinking City soll ebenfalls non in diesem Jahr erscheinen. Die Stadt Oakmont in Massachusetts ist buchstäblich mehr oder weniger im Meer versunken. Die Einwohner scheinen sich auch zu verändern, also begibt sich der Spieler dorthin und versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Auch auf diesen cthuloiden Digitalhappen bin ich gespannt. Welches dieser beiden Spiele zuerst erscheint dürfte auch das Rennen um meinen Festplattenplatz gewinnen.

Die Entwickler veröffentlichen auch regelmäßige Videos zum Stand der Dinge. Aktuell ist derzeit das 5. Updatevideo verfügbar:

Wem die beiden vorgenannten Spiele zu investigativ sind und sofort zocken will, für den ist vielleicht Tesla vs Lovecraft etwas. Dabei schnetzelt man sich mit Waffen des berühmten Erfinders durch Horden von Monstern des berühmten Schriftstellers. Der Twin Stick Shooter aus dem Hause 10tons kostet bei Steam 14,99 € und hat eine Bewertung von Sehr positiv (228 Bewertungen).

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