The Sinking City – Versunken in der Zeit

Es gibt ein paar Spiele, auf die ich mich so richtig freue. Leider war es in der Vergangenheit immer so, dass je mehr ich auf einen Titel gewartet habe, um so enttäuschter war ich nach dem Anzocken. Und das nicht erst seit Fallout 76. Aber genug von den Seitenhieben und genug von Vorfreude.

The Sinking City ist einer von von zwei Titeln, die in einer lovecraftkaisken Welt spielen und aktuell in aller Munde sind. Wobei… Call of Cthullhu, so einer der beiden Titel, ist schon wieder in Vergessenheit geraten (Ich hab das Spiel mal getestet) und The Sinking City verschiebt seinen Release auch immer mal wieder nach hinten, zuletzt auf den 27. Juni (Deutschland/Österreich/Schweiz 28. Juni). Dabei ist der Grund keinesfalls ein technisches Problem, sondern Marketing. Der Entwickler Frogwares und der Publisher Bigben möchten ihr Pferd lieber erst ins Rennen schicken, wenn es weniger Konkurrenz gibt. Welche Titel aktuell und in näherer Zukunft um die Freizeit der Spieler buhlen, könnte Far Cry New Dawn oder DMC 5 sein. Schaden kann es aber auch nicht, so viel Zeit wie möglich zwischen der Enttäuschung Call of Cthulhu und dem vermutlich besseren The Sinking City zu bringen.

Dabei haben beide cthuloiden Games eine gemeinsame Geschichte. Focus Home Interactive kündigte bereits 2014 Call of Cthulhu an und nannte als Entwickler Frogwares. Frogwares war zu der Zeit bereits durch deren Sherlock-Holmes-Reihe bekannt. Zwei Jahre blieb es still, bis 2016 eine erneute Ankündigung folgte. Der Release sollte im darauffolgenden Jahr sein und als Entwickler wurde diesmal Cyanide genannt. Warum es zu diesem Wechsel kam, wissen wohl nur die beteiligten Personen selbst.

Das Spiel ist soweit wohl schon fertig und in den Trailern sieht es sehr gut aus. Dabei handelt es sich nach Angaben des Entwicklers um ein Open World Adventure. Open World hört sich gut an, wie dieser Begriff aber verstanden wird, ist entscheidend. Oakmont, so der Name der sinkenden Stadt, ist die Bühne und Schauplatz des Geschehens. Innerhalb dieser Stadt soll sich der Ermittler frei bewegen können. Wie ich verstanden habe, gibt es weder eine Hauptquest noch Nebenquests. Unser Augenmerk liegt in der Aufklärung der Ursache für die Flut. Dabei treffen wir auf allerhand seltsame Bewohner, welche wiederum Geschichten haben, die wir aufklären können. Im Prinzip Aufgaben/ Quests ohne Questlog. Es gibt auch verschiedene Enden, die durch das Verhalten des Spielers beeinflusst werden. Dabei gibt es für die Aufgaben, Ermittlungen und Schlüsse, die wir während des Spielen anstellen, kein Richtig oder Falsch, was insgesamt einen hohen Wiederspielwert verspricht.

Das Spiel unterstützt im Ton und Text deutsch, englisch, französisch und russisch sowie viele weitere Sprachen im Text, was für einen zu erwartenden Vollpreistitel zum guten Ton meiner Meinung gehört.

 

Link öffnet sich in einem Popup

1 Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll Up
%d Bloggern gefällt das: