Versteckte Würfe – Sheet

Einige Würfe macht der DM verdeckt. Insbesondere, wenn der Charakter nicht sicher sein kann, ob sein Wurf Erfolg hat. Als Beispiel könnte man Verkleiden nennen.

Ein Charakter will sich als Stadtwache verkleiden, würde der DM jetzt den DC (Schwierigkeitsgrad der überwürfelt werden muss) ansagen, z.B. 18, wüsste der Spieler, wenn er nur einen Wert von 15 insgesamt erreicht hat, dass seine Verkleidung niemanden täuschen kann. Der Charakter würde sich vermutlich nicht sicher fühlen und vorsichtiger sein, andersherum: gelingt dem Spieler die Probe würde er wahrscheinlich zu selbstsicher agieren. Wird der Wurf verdeckt, also vom DM gemacht, kann der Spieler sich nicht sicher sein, ob er sich gut oder schlecht getarnt hat.

Ich bin kein großer Freund von übermäßigen verdeckten Würfen und setze sie nur in diesen Fällen ein. Für welche Fertigkeiten man sie letztlich alles einsetzen will, hängt vom DM und der Runde ab.
Auch habe ich kein Problem damit, den DC oder die Trefferpunkte von Gegnern anzusagen, meine Gruppe möchte dies nicht, auch der erlittene Schaden wird nur in Worten (leichte Wunden, schwere Wunden, blutende Wunden) angesagt.

Eine Übersicht für den DM mit den Werten der Spieler ist daher sinnvoll. Den von mir verwendeten Sheet findet man hier.

 

6 Kommentare

    1. Wobei ich bei einer Sache grundsätzlich eine Frage nicht beantworten kann, nämlich bei Warnehmung auf Verborgenes. Bei Geräuschen oder vorbei huschenden Schatten könnte man ja generell einen verdeckten Wurf machen, da Sehen und Hören Sinne sind, die sozusagen immer aktiv sind. Eine Diskussion bei uns war, ob man geheime Türen etc. auch vom DM würfeln lässt, wenn die Spieler nicht aktiv danach suchen. Kompromiss war, dass sofern die Entdeckung spielentscheidend ist, der DM würfelt, ansonsten nicht. Dies war auch eine blöde Situation und künftig werden solche Dinge besser ausgearbeitet. Ich denke aber, dies ist eine grundsätzliche Frage, die in der jeweiligen Runde geklärt werden sollte.

      1. Ich denke bei geheimen Türen würde ich den Spieler würfeln lassen. Allerdings würde ich vom Spieler entscheiden lassen, ob er nach Geheimtüren sucht (den „Elfensinn“ würde ich eher als SL würfeln).

  1. Ich würde solche Würfe generell vergleichend machen: der Spieler kann selbst entscheiden, ob ihm eine 15 bei „Verkleiden“ ausreicht oder nicht (der Charakter kann das schließlich auch halbwegs beurteilen). Wenn die Stadtwache dann eine 18 würfelt, dann hat er halt Pech gehabt.

    Wenn der SL ihm nicht mitteilt, wie gut seine Verkleidung eigentlich ist, dann kann der Spieler überhaupt keine sinnvollen Entscheidungen treffen (z.B. wenn die Verkleidung nicht so gut ist, kann er das immer noch ausgleichen, indem er sich hauptsächlich in dunklen Gängen rumtreibt – oder indem er eine näherkommende Wache präventiv angreift, bevor diese die Verkleidung durchschauen kann).

    1. Vergleichender Wurf ist sinnvoll, besonders bei „Verkleiden“ als Tarnung. Danke für den Hinweis. Vielleicht wäre ein besseres Beispiel „Verkleiden“ bei einem Auftritt eines Barden geeignet, wobei man aus dem verdeckten Wurf die Tantiemen berechnet oder die erhaltenen Informationen.

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll Up
%d Bloggern gefällt das: